Viele Zuflüsse speisen
den Tagliamento.
Gottseidank sind die teils uralten, nicht mehr
benutzten Wege in einem schlechten Zustand. Die Ausbrüche lassen
teils nur
wenige Zentimeter schmale Reste über, auf denen man seine Spur zu
finden hat. Aber schmale Wege auf dem Grat der Hügel sind hier die Herausforderung
schlechthin. Seil und Umlenkrolle wären gut aufgehoben im Werkzeugtascherl...
Nicht immer ist eine Überfahrt über eine
abgebrochene Trasse von Erfolg gekrönt. Aber wenn alle zusammen helfen,
ist ein Motorrad am Seil in ein paar Minuten wieder nach oben zu ziehen...
Eine alte aufgelassene Bahnstrecke bietet überraschende Hindernisse. Sprünge herunter vom alten Bahnsteig oder wie hier, eine alte Fußgängerunterführung.
Links: Die Abfahrt entlang der Mauer in der Unterführung
verlangt ein wenig Konzentration....
Rechts: Eine der öfters zu anzutreffenden Stauwehre. Schön
mit glitschigem Untergrund und links der Mauerkante 3m tiefer ein
Wasserbecken mit etwa 2m tiefem Wasser. Das Becken rechts der Mauerkante
ist dagen nur einen halben Meter tief und sollte im Sturzfall dem linken Becken
vorgeuogen werden.
Links: Kernige Single Tracks, soweit das Auge reicht. Auf jedem
Hügel und in jedem Bachtal schlängelt sich einer der alten Wege.
Manchmal erfordert es ein gutes Auge, um die Pfade überhaupt zu finden im
Unterholz. Nasse Wurzeln, lose Steine alter Mauern und Laubwerk am Boden
sorgen für Unterhaltung.

Rechts: Unser Günther beim Durchqueren eines Arms des Tagliamento. Beim ersten Versuch vorher war´s etwas nasser!
Friaul ist für uns eines der schönsten Gebiete in Italien zum Enduro fahren. Die starken Kontraste der Strecken machen es so genial. Bitte keine Anfragen stellen wegen der genauen Streckenbeschreibungen. Wir geben aus verständlichen Gründen keine Infos mehr raus zu irgendwelchen Strecken. Ihr wisst ja, das ist wie mit dem Pilze suchen: Die besten Plätze verrät man nicht.....